Newsletter September 2026
- Anwältinnenkonferenz der ARGE Anwältinnen im DAV in Frankfurt am Main: Im PEG-Gebäude der Goethe-Universität haben wir am 24. und 25. September 2026 interessante Panels und Workshops mit hochkarätigen Expertinnen organisiert.
Let’s Talk About Money:
Geldwäscheprävention in der Anwaltskanzlei | Entgelttransparenzgesetz im Fokus | Versorgungswerke als Gestaltungschance | Wie werde ich Anwaltsnotarin? | Clever verhandeln bei der Vergütung | Eheverträge zur Absicherung der Kanzlei | Anlagestrategien für Anwältinnen.
Fürs Netzwerken haben wir geplant:
- Get-together in der Apfelweinwirtschaft „Ebbelwoi Unser“ am Abend vor der Konferenz, 23.9.2026, auf Selbstzahlenbasis.
- Abendessen im Restaurant VAIVAI für 72,- Euro, am Donnerstag, 24.9.2026.
Weiteres im Programm:
- Mitgliederversammlung zum Start der Konferenz, 24.9.2026, 9:30 Uhr
- Beim Anwältinnen-BarCamp können Sie selbst Themen einbringen.
- Kommunikationsworkshop „Richtig verhandeln“ mit RAin Barbara Helten im Anschluss an die Konferenz am Freitag, 25.9.2026. Extrakosten: 200 € je Teilnehmerin.
Informationen:
- Teilnahmegebühren für Mitglieder der ARGE Anwältinnen oder des FORUM Junge Anwaltschaft: 228,- €, Refendarinnen: 128,- €, Nichtmitglieder 248,- €.
- Hotelbuchung: bitte selbst organisieren.
- Veranstaltungsort: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, PEG- Gebäude, Theodor-W.-Adorno Platz 6, 60323 Frankfurt, Seminarraum PEG 1.G 165
- Das komplette Programm: auf unserer Website oder im Flyer zum Download
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Am 10. September 2026 wird die Leipziger Rechtsanwältin Sabine Fuhrmann mit dem Maria-Otto-Preis 2026 geehrt. Der DAV zeichnet die Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Sachsen und Vizepräsidentin der Bundesrechtsanwaltskammer für ihr starkes berufspolitisches Engagement und ihren Einsatz für den Rechtsstaat aus. Die Begründung des DAV finden Sie auf der Website der ARGE Anwältinnen. Die feierliche Preisverleihung findet in der Mendelsohn-Remise in Berlin–Mitte statt. Der DAV vergibt den Preis auf Anregung der Arbeitsgemeinschaft der Anwältinnen im Namen der ersten Rechtsanwältin Deutschlands, Dr. Maria Otto.
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Ein besonderes Event hat RAin Monica Manon Sandhas, Regionalbeauftragte für Celle/Hannover, organisiert: Besuch bei der Niedersächsischen Landtagspräsidentin Hanna Naber am Mittwoch, 23.9.2026, 15.00 bis 16.30 Uhr. Anschließend gibt es eine Führung durch den Landtag sowie einen Austausch mit der Landtagsabgeordneten Evrim Camuz, Sprecherin für Rechtspolitik, Verfassungsfragen und Informationsfreiheit der grünen Landtagsfraktion. Info und Anmeldung: kontakt@rechtsanwaeltin-sandhas.de
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Etliche Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen im DAV sind Syndikus-Anwältinnen. Die Anmeldung für den Deutschen Syndikusanwaltstag 2026 am 5./6. November in Berlin ist jetzt schon möglich. Auf dem Programm stehen neben arbeitsrechtlichen Fragestellungen auch Möglichkeiten, sich gegen KI generierte Falschbehauptungen zu wehren, sowie hilfreiche Informationen zur Konfliktlösung im Streitfall. RAin und Notarin Sylvia Groppler, Vizepräsidentin des DAV und Vorsitzende des Ausschusses Fachanwaltschaften der Satzungsversammlung, gibt einen Überblick über neueste Entwicklungen zum Erwerb einer Fachanwaltsbezeichnung.
Am 30.7.2026 ist das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in Kraft getreten. Es soll ab 2027 die steigenden Ausgaben im Gesundheitssystem reduzieren und langfristig verhindern, dass die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu hoch werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat einen Überblick über die anstehenden Kürzungen bei Arzt- und Psychotherapiepraxen veröffentlicht. Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte und der Deutsche Ärztinnenbund warnen vor einer schlechteren Versorgung von Frauen. Alle ambulanten Leistungen werden streng budgetiert, also gedeckelt, auch die Krebsvorsorge und die Schwangerenbetreuung. Zusatzleistungen müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Schon jetzt nehmen viele gynäkologische Praxen keine neuen Patientinnen mehr auf. Die beim Bundestag eingereichte Petition „Frauengesundheit sichern“ kann bis 7. Oktober online unterzeichnet werden. Für den 5. September rufen zahlreiche Organisationen zur einer Demonstration vor dem Reichstagsgebäude in Berlin auf. Die Speaker*innen der Kundgebung sind Frauenärztinnen, Hebammen, Kinderärzte, Pflegekräfte, Mütter und Väter.
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„Bis zur Einschulung werden eure Kinder eine vollständige Geburtsurkunde haben“, versprach RAin Lucy Chebout den mutigen Zwei-Mütter-Familien, die sich 2020 zur Initiative #Nodoption zusammengetan hatten. Einige Kinder waren damals gerade erst geboren. Mittlerweile ist das Jahr 2026 und für diese Kinder war gerade Schulstart. Doch noch immer sind ihre Geburtsurkunden unverändert, denn darin wird nur die Frau als Mutter vermerkt, die das Kind geboren hat. Die zweite Mutter muss den mühsamen und langwierigen Weg der Stiefkindadoption gehen. Die Fachanwältin für Familienrecht strengte für die Mütter mehrere Klagen an, die bis vor das Bundesverfassungsgericht führten. Acht anhängige Verfahren liegen dort seit Jahren auf Eis, worauf Lucy Chebout auf Instagram gerade erneut hingewiesen hat. Zwischenzeitlich hat sie zur Bedeutung von leiblicher Abstammung promoviert, wurde 2024 zur Richterin am Verfassungsgerichtshof Berlin berufen und ist stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Juristinnenbundes (djb). Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hatte im Sommer 2025 eine Reform des Abstammungsrechts versprochen, u.a. auf Instagram. Bisher ist nichts davon zu sehen.
Rund eine Milliarde muss das Bundesfamilienministerium (BMBFSFJ) einsparen. Eine Möglichkeit zur Kostenreduktion hat es beim Elterngeld ausgemacht: 500 Millionen Euro bringt es, wenn die Bezugsdauer von bisher 14 auf 12 Monate gesenkt wird. Die Kürzung des Unterhaltsvorschuss könnte jährlich rund 245 Millionen oder sogar bis zu 500 Millionen einsparen. Auch das Wohngeld soll gekürzt werden: durch Aussetzung der regulären Anpassung an Preissteigerungen, die Halbierung der Heizkostenkomponente und eine stärkere Einberechnung des Einkommens. Die Pläne stehen in der Kritik. Unter anderem beanstandet der Deutsche Juristinnenbund (djb), durch die Kürzungen des Wohngeldes werde die soziale Not von Alleinerziehenden verschärft. Es trifft vor allem Frauen und Kinder. Armutsbetroffene geben durchschnittlich 44 Prozent ihres Einkommens für das Wohnen aus. Die Wohnarmutsquote von Alleinerziehenden liegt bei 40,1 Prozent, hat der Paritätische Gesamtverband errechnet. Am 17.8.2026 hat sich das SPD-Bundespräsidium gegen die Streichung des Unterhaltsvorschuss für Jugendliche ausgesprochen und Widerstand gegen die Kürzungspläne angekündigt, sehr zum Ärger von Bundesfamilienministerin Karin Prien. Die SPD regt stattdessen härtere Maßnahmen gegen säumige Unterhaltsschuldner an.
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Vor gut einem Jahr ist die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Bundesverfassungsrichterin skandalös gescheitert. Jetzt, am 1. September 2026, ist ihr Buch „Wahl und Wahrheit“ erschienen, in dem sie die Ereignisse rückblickend aus ihrer Sicht schildert. Die Potsdamer Professorin für Verfassungsrecht warnt vor den Gefahren für die Demokratie durch die „Debattenkultur in unserem Land“. Einen größeren Teil des Buches nehmen ihre juristischen Einordnungen zu gesellschaftlichen Streitfragen der Gegenwart ein, wie Schwangerschaftsabbruch, Religionsfreiheit, Parteiverbote. Vor kurzem hat sich Frauke Brosius-Gersdorf gegen ein Verbot der Leihmutterschaft ausgesprochen, unter einer Prämisse: „Wir müssen sicherstellen, dass Leihmütter ihre Entscheidung freiwillig autonom und selbstbestimmt treffen – und nicht unter Druck, Zwang oder wirtschaftlicher Not“. Die Buchpremiere mit Anne Will ist am 4.9.2026 in Berlin, am 5.9. stellt die Autorin ihr Buch beim Internationalen Literaturfestival vor. Anschließend geht sie auf Lesereise.
Wahl und Wahrheit. Was unser Grundgesetz gefährdet und wie wir es schützen, Frauke Brosius-Gersdorf, Verlag Droemer Knaur, 352 Seiten, 24,-€.
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Angekündigt für den 17. September ist die Buchpremiere für „Ein ungehaltenes Plädoyer“ im Deutschen Theater in Berlin. RAin Christina Klemm beschreibt in ihrem dritten Buch, was sie als Nebenklagevertreterin in den Gerichtssälen erlebt und wo wir als Gesellschaft versagen. Die Familienrechtlerin und Strafverteidigerin berichtet, wie sie unzählige Male für die Wahrheit der Opfer gestritten hat und weiterhin „im Namen von Angehörigen, Misshandelten, Verkauften, Vergewaltigten für Gerechtigkeit kämpft“. „Ein ungehaltenes Plädoyer“ erscheint am 15.9.2026. Auf der Website von Christina Klemm sind zahlreiche Termine für Buchlesungen und Impulsvorträge bundesweit zu finden. Unter anderem ist sie eine der Speaker*innen beim TEDxMünchen. Es empfiehlt sich, frühzeitig ein Ticket für den 8.11.2026 zu buchen.
Ein ungehaltenes Plädoyer, Christina Klemm, Hanser Verlag, 288 Seiten, 24,-€
Im Aprilnewsletter haben wir Sarah Tacke gewürdigt, Leiterin der ZDF-Rechtsredaktion, die hervorragend alles erklärt, was Recht ist. Die Klarheit ihrer Worte, die Präzision, mit der sie hochkomplexe juristische Sachverhalte allgemein verständlich vorträgt, hat zur Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis geführt: „Als Rechtsexpertin des ZDF geht Sarah Tacke den unterschiedlichsten Zusammenhängen von Recht und Gerechtigkeit auf den Grund. Ob Machtmissbrauch, Willkür oder Verbrechen: Mit journalistischem Gespür und rechtlicher Expertise macht die promovierte Juristin die Beziehung von Menschen und Paragrafen deutlich“, so die Jurybegründung. Die Preisverleihung ist am 8. und 9. September 2026 in Köln. RTL überträgt die Gala am 9.9. ab 20:15 Uhr.
Alle zwei Jahre vergibt der DAV seinen Medienpreis für die verständliche Vermittlung des Rechts. Beim DAT 2026 in Freiburg wurde der Rechtsreporter der Süddeutschen Zeitung, Dr. Ronen Steinke, ausgezeichnet. In seinem neuestes Buch diskutiert er die aktuelle Gefährdung der Meinungsfreiheit. Der Sonderpreis ging an die Redaktion der Legal Tribune Online für ihre kontinuierlich hohe Qualität der Berichterstattung als Leitmedium für Recht, Rechtspolitik und Anwaltschaft. Den Nachwuchspreis erhielt die 29 Jahre alte Özge Inan. In ihrer Dankesrede, stellvertretend für alle drei Ausgezeichneten, appellierte die Juristin und Journalistin an die Wachsamkeit der DAT-Teilnehmenden: „Diese Gesellschaftsordnung bringt wahnsinnig viel Ungerechtigkeit mit sich, heute mehr als gestern und morgen wahrscheinlich mehr als heute. Aber wenn wir … eine Anwaltschaft haben, die den Kampf aufnimmt, die vor den großen Apparat tritt und auf das Recht des Einzelnen pocht, dann kann es übermorgen besser werden. Und wenn Sie dieser Aufgabe nicht nachkommen – dann schauen wir Journalisten uns das mal an.“ Damit meinte Özge Inan: Wir im Journalismus legen den Finger in die Wunde. Das ist Aufgabe der vierten Gewalt.
Beschäftigte sollen unabhängig vom Geschlecht gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit erhalten. Die kostenlose Webanwendung Compass-W hilft, diesen Entgeltgleichheitsgrundsatz in der Praxis umzusetzen. Sie unterstützt insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen bei der diskriminierungsfreien Bewertung von Tätigkeiten. Das Bundesfrauenministerium BMBFSFJ lädt am 14. September 2026 zum Launch von Compass W ein. Die Fachveranstaltung wird online per YouTube von 10:00 – 11:30 Uhr übertragen. Einwahllink: https://youtube.com/live/jgpmh_A_eEc
Seyo Kim tritt ihre erste Stelle als Staatsanwältin an und beobachtet, dass Verfahren gegen rechtsradikale Straftäter wiederholt eingestellt werden. Als die Berufsanfängerin mit koreanischen Vorfahren selbst zum Ziel eines rassistischen Anschlags wird, ermittelt sie gegen ihre eigene Behörde, obwohl sie eindringlich davor gewarnt wird. Ist die Justizmaschinerie bereits von rechts unterwandert? Der als Thriller angelegte Film thematisiert die „Justiz als Einfallstor für eine Diktatur“ schreibt die Welt, mit Rückbezügen auf das Versagen in der Verfolgung der NSU-Straftaten und des Anschlags in Hanau. Der deutsch-iranische Regisseur Faraz Shariat bekennt sich zum „aktivistischen Popcorn-Kino“ und lässt seine Hauptdarstellerin, gespielt von Chen Emilie Yan, den „flammend entschlossenen Zorn einer Superheldin“ entwickeln, kommentiert Die ZEIT. RAin Ulrike Silbermann, stellvertretende Vorsitzende im GfA, war bei der Premiere im Berliner Kino International und empfiehlt den Film: „Er ist absolut sehenswert, beeindruckend und regt zum Nachdenken an.“
Staatsschutz, Justizthriller, Regie: Faraz Shariat, 113 Min., Kinostart: 27.8.2026, bundesweit
| Datum | Programm |
|---|---|
| 3.9.2026, Hamburg | „Zero Tolerance: Gute Kampagnen gegen Gewalt“, Podiumsdiskussion zur Ausstellung, Friedrich-Ebert-Stiftung |
| 7.9.2026, Düsseldorf | „Das Leben der Annemarie Böll: Eine Würdigung“, mit Autorin Tanja Dückers und René Böll, Sohn von Heinrich und Annemarie Böll, Lesung im NRW-Landtag, Heinrich-Böll-Stiftung |
| 10.9.2026, Rostock | „Wir können auch anders. Die feministische Presserunde“, mit Teresa Bücker, Mithu Sanyal, Valerie Schönian und Hadija Haruna-Oelker, Podiumsdiskussion Heinrich-Böll-Stiftung |
| 10.9.2026, Hamburg | „Politikstile – Wie Medien sie deuten“ im Rahmen der Hamburger Tage der Demokratie, Heinrich-Böll-Stiftung |
| 16.-18.9.2026, London | Ella Legal Conference: European LGBTIQ+ Lawyers Association |
| 19.9.2026, Leipzig | „Zwischen Liebe und Überforderung. Mutterschaft ehrlich betrachtet“, Workshop zum Thema Regretting Motherhood mit Franziska Burkhardt, Heinrich-Böll-Stiftung |
| 21.9.2026, online | „Female Empowerment: Limitierende Glaubenssätze erkennen und überwinden“, Online-Seminar, Friedrich-Ebert-Stiftung |
| 24./25.9.2026, Frankfurt/M | 41. Anwältinnenkonferenz der ARGE Anwältinnen im DAV, Anmeldung: https://www.anwaltakademie-event.de/2408 |
| 28.9.-12.11.2026, Berlin | „Weil wir Frauen sind. Afghanische Aktivistinnen erzählen von Mut und Widerstand“, Ausstellung, Heinrich-Böll-Stiftung |
| 29.9.2026, Potsdam | „Es war einmal ein Land – Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet“, Lesung mit Jana Hensel, Heinrich-Böll-Stiftung |
| Save the date | |
| 5./6.11.2026, Berlin | Deutscher Syndikusanwaltstag 2026 |
| Datum | Programm |
|---|---|
| 15.9.2026, Köln | Stammtisch der ARGE Anwältinnen um 13 Uhr im Restaurant Balthasar, Aachener Str. 18, 50674 Köln, Anmeldung: nm@mahmoudi-rechtsanwaelte.de | monatlich, auch: 13.10., 10.11., 8.12.2026 |
| 23.9.2026, Hannover | ARGE Anwältinnen zu Besuch bei der Niedersächsischen Landtagspräsidentin Hanna Naber, 15:00-16:30 Uhr, plus Führung durch den Landtag und Gespräch mit der rechtspolitischen Sprecherin der Grünen, Evrim Camuz. Info und Anmeldung: kontakt@rechtsanwaeltin-sandhas.de |
| Save the date 6.10.2026, Stuttgart |
Stammtisch der ARGE Anwältinnen ab 19:30 Uhr im Restaurant La Piazza, Charlottenstraße 11, Eingang Urbanstraße, 70182 Stuttgart. Info: ramic@kanzlei-svk.de | Alle zwei Monate, also auch am 1.12.2026 |
„Eine Anwaltschaft, die ihre eigene Infrastruktur nicht kontrolliert, gibt langfristig ihre Unabhängigkeit auf“, warnt Netzaktivist Markus Beckedahl. In seinem Festvortrag beim Deutschen Anwaltstag 2026, nachzulesen im Anwaltsblatt, erklärt er die Notwendigkeiten, sich arbeitstechnisch von der Übermacht der US-amerikanischen Techgiganten zu lösen. Mit Blick auf die Anforderungen der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) – Unabhängigkeit, Verschwiegenheit, die Vermeidung von Interessenkonflikten – empfiehlt Beckedahl: „Jede Kanzlei braucht eine digitale Berufsgeheimnis-Prüfung – für Cloud, für KI, für jedes Kollaborationstool. So selbstverständlich, wie Sie heute prüfen, ob ein Mandat einen Interessenkonflikt auslöst.“
V.i.S.d.P.: Christina Dillenburg
Vorsitzende der ARGE Anwältinnen im DAV
Redaktion: Christine Olderdissen
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